Kinder und Jugendliche vor Gefahren für ihr körperliches und seelisches Wohl zu schützen, ist das Anliegen des Kinder- und Jugendschutzes.
Neben den jungen Menschen selbst sind vor allem Eltern die Adressaten des Kinder- und Jugendschutzes.
Die Familie ist die wichtigste Sozialisationsinstanz. Hier erfahren Kinder und Jugendliche emotionale Zuwendung, hier werden sie in ihrer Entwicklung begleitet und vor Gefährdungen geschützt. Allerdings stellen gesellschaftliche Veränderungen (Beispiel: Medieneinflüsse) eine zunehmende Herausforderung für Eltern dar.
Zielgruppenspezifische Angebote des Kinder- und Jugendschutzes für Eltern sind gefragt. Dabei erweist sich Elternarbeit oft als ein schwieriges Geschäft:
Wie erreichen wir Eltern früher und nachhaltiger mit unseren Angeboten?
Wie können wir die Erziehungskompetenz der Eltern erhöhen? Wie können wir Eltern unterstützen, ihre Kinder vor problematischen Medieneinflüssen, Sucht, Gewalt und Vernachlässigung zu schützen?
Welche Strukturen, Konzepte, Kompetenzen und Haltungen benötigen die Fachkräfte? Wo stößt Elternarbeit an ihre Grenzen?
Diese Fragen und ihre Lösungsansätze stehen im Vordergrund des „Regionalen Fachtags“, der sich besonders an Erzieher/-innen, Lehrer/- innen, Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe und der Polizei richtet.
Zurück