Die Werbeversprechen der Medien(technik)produzenten sind bombastisch. Eine Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ohne neue Medien scheint schier unmöglich. Sie haben in kürzester Zeit einen Status erreicht der dem des Autos und des dazugehörigen Führerscheins durchaus entspricht.
Wie das aber alles bezahlen? Vor allem wenn mehrere Kinder da sind! Über vielen deutschen Haushalten kreist der Pleitegeier, so überschrieb der 3. Bundeskongress Schuldnerberatung 2008 seine Veranstaltung. Und das gilt vielfach auch dort wo keine direkte Betroffenheit von Hartz IV vorliegt. Neben den Anschaffungskosten schlagen aber auch die Unterhaltskosten zu buche. Klingeltöne und sonstige Leistung werden schnell zur Kostenfalle. Mal eben ein Musikstück downloaden, tauschen etc. kann teuer werden, da unter Umständen ein Verstoß gegen Urheberrechte vorliegt. Kosten überall!
Ist es Aufgabe der Jugendhilfe hier im Sinne und Stil einer Verbraucherberatung aktiv zu werden? Im Stil vielleicht nicht, aber im Sinne. Konsumprävention in der Jugendhilfe eine aktuelle und jugendlichen Lebenswelten zugewandte Aufgabe. Wie man ein konsumpräventives Konzept in der Jugendarbeit entwickeln kann möchte die Veranstaltung herausarbeiten.
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