Zunehmend kann man an unterschiedlichen Orten jugendlichen Aufwachsens ein besonderes gruppendynamisches Phänomen beobachten: Gezielte, systematische und wiederholte Schikanen physisch und psychisch Stärkerer gegenüber physisch und psychisch Schwächeren. Diese schon als Definition von Bullying zu bezeichnende Wahrnehmung reicht fast ebenso weit wie das Phänomen selbst.
Dabei lassen sich den einzelnen Beteiligten verschiedenen Rollen beim Bullying zuteilen: Außenstehende, Opfer, Verteidiger des Opfers, Täter und Assisten oder Verstärker des Täters. Wenn auch nicht immer ausschließlich, denn in der einen Gruppenkonstellation kann jemand Opfer in einer anderen Täter sein! Mit welchen Methoden und Möglichkeiten können wir diesem Phänomenen begegnen.
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